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Körpersprache

Wie nonverbale Kompetenzen unsere Wirkung bestimmen

 

Statistiken belegen es immer wieder: Wie wir im Gespräch oder bei einem Vortrag auf andere Menschen wirken, ist nur zu einem kleinen Teil von unseren verbalen Fähigkeiten abhängig. In erster Linie entscheiden nonverbale Faktoren, wie Körperhaltung, Körperspannung, Blickkontakt, Gesichtsausdruck und Stimme, ob wir für sympathisch, kompetent und glaubwürdig gehalten werden.

Körpersprache

Selbst wenn wir kein Wort sprechen, oder uns gar nicht mitteilen möchten, die Menschen um uns herum interpretieren uns ununterbrochen. Sie halten uns zum Beispiel für unsicher, wenn wir auf den Boden gucken, für nervös, wenn wir an den Nägeln kauen, oder für desinteressiert, wenn wir die Arme verschränken. Wer beruflich oder privat erfolgreich kommunizieren möchte, sollte diese unbewusst gesendeten Signale kennen und beachten.

Folgende körpersprachliche Elemente tragen zu einer perfekten Außenwirkung bei:

Der Sprecher zeigt durch eine erhöhte Spannung körperliche Präsenz. Er steht aufrecht und stabil da, ohne steif zu wirken. Er unterstreicht seine Ausführungen durch lockere, aber präzise Gestik und Mimik. Er nimmt regelmäßig Blickkontakt zu den Zuhörern auf, wodurch diese sich persönlich angesprochen fühlen. Er unterstreicht seine positive Ausstrahlung durch ein offenes Lächeln an den passenden Stellen und verkörpert Souveränität durch klare Bewegungen.

Eigenwahrnehmung

  • Positive Gedanken führen zu weicheren Körperbewegungen
  • Körperliche Aufrichtung führt zu mehr Selbstsicherheit
  • Erhöhung der Muskelspannung führt zu mehr Präsenz
  • Lächeln hebt die Stimmung
  • Schwungvolles Gehen erhöht die Merkfähigkeit
  • Kräftiges Klatschen macht wach

Fremdwahrnehmung

  • Lächeln wirkt freundlich
  • Blick Richtung Boden wirkt unsicher
  • Hängende Schultern können unbeteiligt wirken
  • Offener Blickkontakt wirkst souverän und kontaktfreudig
  • Verschränkte Arme wirken tendenziell abweisend
  • Fahrige und kleine Gesten wirken fahrig oder nervös
  • Große und offene Gesten wirken selbstsicher

Folgende kleine Tipps und Übungen wirken sich positiv auf die genanten Bereiche aus:

  • HALTUNG: Stellen sie sich aufrecht hin und pendeln Sie hin und her, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.
  • PRÄSENZ: Versetzen Sie sich in die Rolle eines Löwendompteurs und schreiten Sie die “Manege” ab.
  • GESTIK: Legen Sie dramatische Musik auf und dirigieren Sie mit großen Bewegungen mit.
  • MIMIK: Begrüßen Sie jedes Möbelstück im Raum mit einem freundlichen Lächeln.

Die Arbeit an der Körpersprache wirkt sich sekundär auch dauerhaft und langfristig positiv auf das Selbstbewusstsein und das innere Gleichgewicht aus. Sie tun dadurch also nicht nur etwas für Ihre Wirkung, sondern auch für ihr Wohlbefinden.

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