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Autismus

Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

Behandlung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung im FON Institut

Unter Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) versteht man eine Wahrnehmungsstörung, die sich u.a. durch ein „reduziertes Interesse an sozialen Kontakten“ zeigt und über ein „reduziertes Verständnis sozialer Situationen“ definiert wird.

In den meisten Fällen liegen auch sprachliche Auffälligkeiten vor.

Durch gezielte Therapie können die Beeinträchtigungen in der sozialen Interaktion reduziert werden sodass die Kommunikationsfähigkeit deutlich gesteigert wird.

Innerhalb der ASS gibt es unterschiedlichen Symptome, Ausprägungen und Schweregrade.

Wie erkennt man Autismus ?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt, wenn eine oder mehrere der folgenden Auffälligkeiten bestehen. Ihr Kinderarzt wird Sie bei Bedarf an einen Kinder- und Jugendpsychiater weiter verweisen, der dann die Diagnose stellen oder ausschließen kann.

 

1. Das Kind nimmt beim Stillen keinen Kontakt zur Mutter auf.

 

2. Das Kind hat die folgenden Meilensteine der Sprachentwicklung nicht erreicht.

  • Lautieren und Brabbeln mit 12 Monaten 
  • Gestik (zeigen, winken) mit 12 Monaten 
  • Einzelne Wörter mit 16 Monaten 
  • Spontane Zwei-Wort-Sätze mit 24 Monaten (nicht nur Wiederholen) 

3. Das Kind hört auf zu sprechen oder zeigt keine sozialen Fähigkeiten (in jeder Altersstufe)

 

4. Das Kind zeigt folgende Verhaltensauffälligkeiten

  • Es lächelt nicht und reagiert nicht auf einen warmen oder erfreuten Gesichtsausdruck (ab 6 Monate)
  • Kein Austausch von Lauten, Lächeln oder anderen Gesichtsausdrücken (ab 9 Monate)

     Es reagiert nicht auf seinen Namen, wenn es von seiner Bezugsperson gerufen wird (ab 1 Jahr)

  • Es Imitiert andere Personen nicht. (ab 1 Jahr)
  • Es reagiert nicht gefühlsmäßig auf andere Menschen, es zeigt keine Empathie. (ab 2 Jahren)
  • Es spielt keine Fantasiespiele. (ab 3 Jahre)

Nicht immer liegt eine Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) vor, wenn die oben genannten Symptome auftreten. Sollte dies jedoch der Fall sein, ist es sehr wichtig und äußerst hilfreich diese Diagnose rechtzeitig zu stellen und therapeutische Maßnahmen einzuleiten, die dem Kind die Entwicklung und dem Umfeld den Umgang mit dem Kind erleichtern. 


Therapiemethoden im FON Institut

Logopädie/ KOMM-ASS-Konzept 

„Zielsetzung dieses ganzheitlichen Konzeptes ist die Schaffung der gemeinsamen Aufmerksamkeit. Nicht die Vermeidung von Reizen, sondern das gezielte Hinführen zu verschiedenen Reizen und ein ständiger Modalitätenwechsel verbessern die Wahrnehmung der Kinder und stellen somit eine optimale Grundlage für die Sprachanbahnung dar. Über den ständigen Austausch und die Freude an einer lebendigen Kommunikation kann sich Sprache entwickeln“

Ansprechpartnerin: Thurid Vehreschild

Tiergestützte Therapie

Studien belegen, dass insbesondere der Einsatz von Hunden in der Autismustherapie positive Auswirkung hat, u.a. werden durch die tiergestützte Therapie die sozialen Interaktion innerhalb der Familie und die Kontaktaufnahme gegenüber anderen Menschen verbessert und Ängste reduziert.

Ergotherapie/ Wahrnehmung, Interaktion und Motorik

Ziel der Ergotherapie mit autistischen Kindern ist die Schulung der Wahrnehmung sowie des Körpergefühls als Basis für adäquate Interaktionen mit anderen Mindern und Bezugspersonen. Hier wird zunächst einzeln und später in der Kleingruppe gearbeitet.

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Vanessa Willikonsky

Birgit Gnabry, FON Institut Stuttgart Ost

Ute de Waard, FON Institut Bad Cannstatt

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