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Ariane
Willikonsky
 
Stuttgart

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Morbus Parkinson

Name der Krankheit

Die Krankheit wurde nach dem englischen Arzt James Parinkson (1755-1824) benannt.

Wissenswertes

  1. 250.000 bis 300.000 Betroffene in Deutschland
  2. Männer 1,5 x häufiger als Frauen betroffen
  3. 11. April Welt Parkinson Tag
  4. In Nordeuropa tritt die Krankheit häufiger auf als in Asien

Stadien der Erkrankung

  • Stadium1: einseitige Symptomatik, keine oder nur geringe Beeinträchtigung
  • Stadium2: beidseitige Symptomatik, noch keine Haltungsinstabilität
  • Stadium3: mäßige Behinderung mit leichter Haltungsinstabilität
  • Stadium4: Vollbild von Morbus Parkinson mit starker Behinderung, Patienten können aber noch ohne Hilfe stehen und gehen
  • Stadium5: Patienten benötigen Rollstuhl, sind bettlägerig, benötigen viel Hilfe

Symptome

  1. Bewegungslosigkeit (-armut)
  2. Rigor: hohe Muskelspannung
  3. Tremor: Zittern, den Tremor kann man sehr schlecht behandeln, jedoch die Erfahrung zeigt, dass Pat. mit  Tremor häufig einen leichteren Krankheitsverlauf haben
  4. Haltungsinstabilität

Weiter mögliche Symptome

  • vegetative Symptome: Schweißausbrüche, erhöhte Talgproduktion, Schlafstörungen, eingeschränkte  Blasenfunktion, etc.
  • psychische Symptome: vor allem depressive Verstimmung ›eine depressive Verstimmung kann einer  Parkinson Erkrankung voraus gehen, wird häufig falsch diagnostiziert
  • kognitive Symptome: verlangsamtes Denken ›kann aber auch Nebenwirkung der Medikamente sein

Behandlungsformen

Es gibt derzeit leider noch keine ursächliche Behandlung, daher können nur die Symptome gelindert werden

  1. Medikamentöse
  2. Operative Therapie
  3. Physiotherapie
  4. Sprachtherapie
  5. Ergotherapie

Unsere Behandlungsbereiche

  1. Sozio-emotionale Unterstützung
    Alltagstipps und Alltagsunterstützung
    Gesprächstherapie
    Motivation
  2. Kognitive Übungen
    Übungen zur Förderung von Konzentration, Merkfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Handlungskontrolle
  3. Selbstversorgung & Alltagshilfen
    Hilfsmittel für: Essen und Trinken, Körperpflege, Bad und WC, Freizeit und Beruf, Fahr- und Gehhilfen, Schlafzimmer, Haus- und Gartenarbeit
  4. Bewegungsübungen
    Abbau v. erhöhtem Muskeltonus, Erhaltung der endgradigen Gelenkbeweglichkeit, Schmerzreduzierung, Haltungs- und Gleichgewichtsinstabilität, Kraftaufbau, Verbesserung und Stabilisierung der Bewegungskoordination
    Übungen zur Stabilisierung der Feinmotorik, Lagewechsel, Rumpfbeweglichkeit, Kraft- und Bewegungskoordination, Gelenk- und Rumpfbeweglichkeit, Muskeldehnung, detonisierende Maßnahme, Wärme ( heiße Rolle), Vibration, passives Durchbewegen, aktive Übungen (Hände/Mundmotorik bis Gangsicherheit), selektive Fingerübungen mit und ohne Objekt, Schreibübungen etc.
  5. Atem- Stimm- und Sprechübungen
    Erhaltung und Verbesserung v. Atemrhythmus, Stimmstabilität und deutlicher Artikulation u.a. durch FOT (Mundmotorische Übungen), Atem- und Stimmtherapie

 

 

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