AW-Institut
Ariane
Willikonsky
 
Stuttgart

hier: Start > Logopädie > Mundmotorik

Myofunktionelle Therapie
Mundmotorik – Artikulation und Schlucken

Myofunktionelle Therapie

Myofunktionelle Therapie ( MFT ) wird vom Kieferorthopäden oder Zahnarzt im Einzelfall auch vom Kinderarzt oder Hausarzt verschrieben. Die Diagnose auf der Verordnung lautet MFS, myofunktionelle Störung, orofaziale Dysfunktion oder visceraler Schluckakt. In der Regel dauert die Behandlung ca. 20-30 Therapieeinheiten.

In der myofunktionellen Therapie wird ein intensives mundmotorisches Übungsprogramm erarbeitet. Es werden Übungen zur Kräftigung der Lippen- und der Zungenmuskulatur sowie Schluckübungen erarbeitet. Zudem bei Bedarf Übungen zur Lautanbahnung und Stabilisierung. Bei der myofunktionellen Therapie ist es ganz besonders wichtig, dass die Übungen auch zuhause weitergeführt werden, da nur durch regelmäßiges Üben langfristige Erfolge erzielt werden können.

Manchmal ist die Ursache für die mundmotorische Schwäche ein ganzkörperlicher Hypotonus (fehlende körperliche Grundspannung). Diese Kinder fallen durch eine eher blasse Hautfarbe und mangelnde Bewegungsfreude auf. In diesem Fall führen mundmotorische Übungen meist nicht zum gewünschten Erfolg. In diesen Fällen empfehlen wir unseren ganzheitlichen Therapieansatz. In die ganzheitliche myofunktionelle Therapie im Fon Institut werden sowohl unsere Ergotherapeutinnen als auch die Logopädin einbezogen. In der Ergotherapie wird intensiv am ganzkörperlichen Spannungsaufbau und an der präzisen Koordination von Bewegungsabläufen gearbeitet. Parallel dazu wird in der Logopädie ein mundmotorisches Übungsprogramm angeleitet. Zudem werden die Eltern intensiv angeleitet und beraten (siehe unten). Unserer Erfahrung nach können so sowohl die Therapiedauer als auch die Anzahl der Therapieeinheiten deutlich reduziert werden.

Folgende myofunktionelle (mundmotorische) Störungen, auch orofaziale Störungen genannt, behandeln wir bei uns im Institut Stuttgart:

  • Fehlender Mundschluss, Lippenschluss (offene Mundhaltung)
  • Falsche Zungenruhelage
  • Viscerales Schluckmuster (Zunge drückt beim Schlucken gegen die Zähne, dadurch werden oft auch die Zähne nach vorne geschoben)
  • Koordinationsstörungen von Zunge oder Lippen
  • Sigmatismus (Lispeln)
  • Partielle oder multiple Interdentalität (Zunge liegt bei einigen Lauten oder auch ständig zwischen den Zähnen)
  • Hypersalivation (verstärktes Sabbern)
  • LKG, Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte und andere orofaziale Fehlbildungen
  • Offener Biss und andere Zahnfehlstellungen, die ihre Ursache in einer orofazialen Dysfunktion haben.


Weitere Informationen und Tipps:

Myofunktionelle Störungen - Tipps für Eltern

Bewegungsförderung

Umgang mit dem Schnuller

 

klick hoch

 

fon17

Ariane Willikonsky - Institut | 0711 - 88 26 888 | 3 x in Stuttgart und einmal in Bolsterlang (Allgäu) | Impressum | Sitemap

unten