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hier: Start > Elternberatung > Sprachentwicklungstabelle Elternberatung: Der Verlauf der Sprachentwicklung
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Alter |
Sprachentwicklung |
Sprachförderung |
Unterschiedliche Schreie, Schmatzen, Glucksen |
Antworten Sie auf Unbehagensschreie beruhigend durch rhythmisches Sprechen oder Singen. Schaukeln oder wiegen Sie das Baby dabei. Vermeiden Sie beunruhigende Hintergrundgeräusche, z.B. durch einen Krimi im Fernseher, die Stimmung wird vom Baby verarbeitet. |
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2.Lebensmonat |
Das Baby nimmt Blickkontakt auf |
Kommunizieren Sie häufig und ausgiebig mit dem Baby z.B. beim Wickeln, Stillen, Füttern und suchen Sie dabei Augenkontakt. Falls das Baby auf Geräusche nicht reagiert, gehen Sie bitte unbedingt zum Arzt. Hörstörungen haben fatale Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes. Rechtzeitig entdeckt können Sie jedoch rasch behoben werden. |
3. – 6. Lebensmonat |
Das Baby bildet unterschiedliche Laute und Silben |
Ihr Kind entdeckt nun täglich Neues, das das Gehirn erst einmal verarbeiten muss. Dafür braucht es bewusste Ruhephasen. Geben Sie ihm Gelegenheit zum Lauschen, z.B. durch eine Spieluhr. |
7.- 9. Lebensmonat |
Das Baby bildet Silbenketten und Doppelsilben |
Unterstützen Sie diesen Entwicklungsschritt durch das Schneiden von Grimassen und das Plappern von Unsinnssilben |
10.- 12. Lebensmonat |
Das Kind versteht einzelne Worte. |
Fördern Sie den Aufbau des Wortschatzes durch kurze, hochfrequente Worte, zB: „Schau, ein Ball“, „wo ist der Ball?“ etc. Lieder und Fingeverse unterstützen die Sprachentwicklung. Dabei geht es nicht um Abwechslung, Kinder lieben und brauchen Wiederholungen. |
13.- 18. Lebensmonat |
Das Kind spricht 10 - 20 Worte Das Kind lernt saugen und pusten |
Das Kind liebt nun Versteckspiele und möchte Ihnen ständig neue Dinge zeigen. Lassen Sie sich von der Begeisterung mitreißen. Sie werden die Welt mit neuen Augen sehen. |
19.- 24. Lebensmonat |
Das Kind spricht 20 - 50 Worte (Schlüsselbegriffe) Das Kind drückt Missfallen laustark durch „nein“ aus. Das Kind kann ein Lied singen. |
Lassen Sie sich vom ständigen „nein“ des Kindes nicht nerven. Die Trotzphase ist sehr wichtig. Durch das „nein“ grenzt sich das Kind erstmalig ab. Das ist eine wichtige Vorstufe zur Entdeckung der eigenen Person. Bislang hat sich das Kind mit dem eigenen Namen benannt, bald wird es „ich“ sagen und dafür ist die Nein-Phase notwendig. Also ein Grund zur Freude J. Gehen Sie auf das „nein“-Spiel ein, indem Sie selbst häufiger Ihre Gefühle zeigen. |
3. Lebensjahr |
Das Kind kann nun alle Konsonanten isoliert bilden. |
Auch die „Warum-Phase“ bringt so manche Eltern fast um den Verstand. Dabei können Sie stolz sein! Das Hinterfragen ist ein Zeichen von hoher Intelligenz. Nur kluge Kinder fragen „warum?“. Gehen Sie auf das Spiel ein, in dem Sie ebenfalls nachfragen. |
4. Lebensjahr |
Das Kind kann nun auch Konsonantenverbindungen korrekt aussprechen. |
Beim hastigen Erzählen treten gelegentlich Stottersymptome auf, man nennt diese Redeunflüssigkeiten Entwicklungsstottern. Beunruhigend sind diese nur, wenn sie länger als ein Jahr andauern. Grammatik ist ein komplexes Strukturssystem, daher fördern Sie auch durch klare Regeln und Strukturen im Alltag die Grammatikentwicklung. |
5. Lebensjahr |
Das Kind bildet alle Laute korrekt, |
Stillen Sie den Wissensdurst des Kindes. Nun ist die richtige Zeit für einen Museumsbesuch, z.B. eines Automobilmuseums oder eines Naturkundemuseums. Auch der Besuch in einer Tropfsteinhöhle o.ä. wird das Kind begeistern. |
6. Lebensjahr |
Das Kind beherrscht die Umgangssprache das Kind ist schulreif. |
Überlassen Sie den Lese- und Schreiberwerb der Schule. Viel sinnvoller als vor der Schule mit dem Kind Lesen und Schreiben zu üben, ist es die Kinder neugierig zu machen und für Neues zu begeistern. Sie könnten zum Beispiel einmal die alten Fotoalben ausgraben und ihrem Kind Geschichten aus Ihrer eigenen Schulzeit erzählen. |
7.-10. |
Reflektion über das eigene Kommunikationsverhalten (Metakommunikation) Das Kind kann verbal Konflikte lösen. |
Schenken Sie Ihrem Kind Zeit für viele, intensive Gespräche. Mischen Sie sich in Streite nicht ein, sondern lassen Sie das Kind selbständig argumentieren. |
11.-14. |
Das Kind sucht nun die auch verbal die Konfrontation. Wichtigster Gesprächspartner sind nun meist nicht mehr die Eltern sondern die beste Freundin/ der beste Freund. |
Versuchen Sie nicht alles allzu persönlich zu nehmen. Trösten Sie sich damit: „die Pubertät ist nicht nur dafür da, dass sich die Kinder von den Eltern lösen, sondern auch dafür, dass die Eltern sich von den Kindern lösen.“ |
15.-18. |
Der Jugendliche lernt sein Sprachverhalten unterschiedlichen Situationen anzupassen (z.B. Jugendsprache). Der Jugendliche hinterfragt Meinungen und positioniert sich in Fragen rund um Gesellschaft, Politik und Religion. |
Tipps und Ermahnungen von den Eltern kommen in diesem Alter nicht gut an. Zur Optimierung nonverbaler Kompetenzen wie Haltung, Körperspannung, Stimme und Artikulation kann der Besuch eines Theaterkurses, Gesangsunterricht, Tanzunterricht oder auch ein Rhetorikkurs für Jugendliche hilfreich sein. |
Ariane Willikonsky - Institut | 0711 - 88 26 888 | 3 x in Stuttgart und einmal in Bolsterlang (Allgäu) | Impressum | Sitemap