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Burnout- Prophylaxe Seminar für Erzieher

Burnout ist keinesfalls eine Managerkrankheit. Gerade Menschen in pädagogischen Berufen, also Lehrer(innen) und Erzieher(innen) fühlen sich häufig ausgebrannt.

Ariane Willikonsky gab den Teilnehmerinnen des Seminars Burnout- Prophylaxe Tipps zum Umgang mit negativem Stress und zeigte Möglichkeiten auf, den lebendigen Alltag positiv zu bewältigen. Es ist ein Irrglaube, dass Überforderung durch viel Arbeit entsteht. Das Problem der Pädagogen ist vielmehr, dass es Ihnen nicht gelingt abzuschalten. So sitzt die Erzieherin vielleicht gerade (vermeintlich entspannt) in einem Café, die Gedanken kreisen aber weiter um Probleme im Kindergartenalltag. Abschalten fällt schwer. Die Freizeit kann nicht ausreichend zur Erholung genutzt werden. Ein Tipp von Ariane Willikonsky lautet, einen Spaziergang „im Außen“ zu machen. Gemeint damit ist, sich dazu zu zwingen die Landschaft wahrzunehmen, die Farben, Geräusche, Gerüche etc. und sich zu zwingen weder an Vergangenes noch an Zukünftiges zu denken. Klingt leicht, aber ist gar nicht einfach. Daniel Hünermund leitete praktische Übungen an. Darunter progressive Muskelentspannung, Atemübungen, die in Kürze zur Gelassenheit führen und eine Ohrenmassage, die (wenn man die Arme dabei überkreuzt) nicht nur Stress abbaut sondern auch die Konzentrationsfähigkeit und die Vernetzung der beiden Hirnhälften fördert.